Repetitive Transkranielle Magnetstimulation (rTMS)

Repetitive Transkranielle Magnetstimulation (rTMS)

Die rTMS ist ein modernes Verfahren zur Behandlung von Depressionen aber auch anderer neurologischer und psychiatrischer Erkrankungen wie Angst- und Zwangsstörungen, posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS). Auch in der neurologischen Rehabilitation und der Schmerztherapie können damit deutliche Verbesserungen erzielt werden.

Die Wirksamkeit des Verfahrens ist durch viele Studien belegt. So wird für die Behandlung von Depressionen mittels rTMS der Evidenzgrad A angegeben, was einer sicheren, wissenschaftlich fundierten, Therapieempfehlung entspricht.

In unserem Zentrum kombinieren wir die Magnetstimulation mit der Hypnotherapie. Während oder kurz nach einer Behandlung mit rTMS ist das Gehirn für die Intervention mittels Hypnose deutlich besser zugänglich. Somit ergänzen sich beide Verfahren hervorragend.

Was ist rTMS?

Bei der repetitiven Transkraniellen Magnetstimulation (tTMS) werden bestimmte Regionen des Gehirns mittels eines starken, pulsierenden Magnetfeldes stimuliert. Hierdurch werden Ströme induziert, die die Nervenzellen anregen oder dämpfen. Dies hängt von der angewandten Frequenz ab.

Die Methode ist sehr gut verträglich. Gelegentlich treten Muskelzuckungen oder leichte Kopfschmerzen auf.

In der Regel werden 10-20 Sitzungen von 20-30 min Dauer durchgeführt, um einen länger wirkenden Effekt zu erreichen. Ziel ist es, antidepressiv wirkende Medikamente und deren Nebenwirkungen künftig zu vermeiden oder deutlich zu reduzieren.