Borreliosebehandlung

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Borreliose – Eine Erkrankung mit vielen Gesichtern

Sommerzeit ist Zeckenzeit. Gerade, wer sich gerne in der Natur aufhält, läuft Gefahr von den kleinen Plagegeistern attackiert zu werden.

Sie können eine Vielzahl von Krankheitserregern übertragen, darunter auch das Bakterium Borrelia burgdorferi, den Erreger der Lyme-Borreliose.

Neben akuten Symptomen wie der typischen Wanderröte, Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen kann die Erkrankung einen chronischen Verlauf mit sehr vielfältigen Beschwerden nehmen. Neben Gelenkentzündungen, Schmerzen und Abgeschlagenheit kann auch die sogenannte Neuroborreliose mit Befall der Nervenbahnen und des Gehirns auftreten. Lähmungen, Gefühlsstörungen und brennende Nervenschmerzen, aber auch chronische Erschöpfung, Gedächtnisstörungen und Depression können die Folge sein.

Leider gibt es ausser der genannten Wanderröte, die nur in etwa der Hälfte der Fälle auftritt, keine Krankheitszeichen, die sicher auf eine Borreliose hindeuten. Oft wird der Zeckenbiss nicht einmal bemerkt. Auch die gängigen Blutuntersuchungen können in der Regel nur darauf hinweisen, dass ein Kontakt mit dem Erreger stattgefunden hat, nicht jedoch, ob eine Erkrankung vorliegt und wie aktiv diese gegenwärtig ist.

Mit den Muskeltestmethoden der Applied Kinesiology lassen sich hier wichtige Hinweise auf eine mögliche Ursache der Beschwerden, z.B. durch Borrelien finden.

Auch die geeignete Behandlungsmethode, sei es mit Antibiotika oder mit Naturheilmitteln wie Kardentinktur oder chinesischen Arzneimitteln, lässt sich so ermitteln.

Als weitere wichtige Untersuchungsmethode setzen wir die Dunkelfeldmikroskopie ein. Diese wird in einer darauf spezialisierten Praxis (Dr.Ulrike Angermeier) durchgeführt und kann die Erreger direkt darstellen. Somit ist auch eine Verlaufskontrolle unter der Therapie möglich.

Als Labortest setzen wir den Lymphozytentransformationstest (LTT) ein, der eine speziell gegen Borrelien gerichtete Immunantwort anzeigt.

Unerlässlich ist eine begleitende Optimierung der Immunkompetenz, um den Organismus bei der Bekämpfung des Erregers zu unterstützen. Auch hier helfen die Methoden der Applied kinesiology, um Entzündungsherde und Störfelder zu erfassen und die Organfunktionen mit Naturheilmitteln und Nahrungsergänzungen gezielt zu verbessern.